love is a mixed tape

Chaos o.o

Ich hatte heute Morgen ja diesen Arzttermin in Darmstadt. Und man glaubt's kaum, ich hab die Fahrt trotz Umbauarbeiten gut ueberstanden. Bloß wusste ich nicht, wann der Bus kommt. Also sah ich eine viertel Stunde bevor ich ungefaehr wegmusste aus dem Fenster, um zu sehen, wann der Bus kommt. Um kurz vor halb 10 war er da. Ich rechnete eine viertel Stunde dazu und dachte, ok, dann muss ich um 20 vor 10 weg. Gesagt, getan. An der Bushaltestelle angekommen sah ich auf den Plan und stellte fest, dass der naechste Bus erso um 10 abfaehrt. Zu frueh gefreut, ich haette doch besser vorher schon nachgeschaut. Also habe ich halt knapp 20 Minuten draußen in der Kaelte gestanden und auf den Bus gewartet. Endlich kam er angerollt und ich konnte einsteigen. An der Rhein-Neckar-Straße musste ich dann aussteigen und auf die naechste Bahn warten. Mit dieser fuhr ich 4 Haltestellen und der Rest war Fußweg. Ich dachte erst, ich finde den Weg zum Arzt nciht mehr, aber am Ende war doch alles ziemlich leicht und ich kam puenktlich beim Arzt an. Dort wartete ich 5 Minuten und kam dann auch schon dran. 10 Minuten spaeter verließ ich das Gebaeude. Mit Einlagen und einem komischen Gefuehl in den Schuhen. Ich kaufte mir eine Fahrkarte und wartete auf die naechste Bahn Richting Innenstadt. Wieder stieg ich an der Rhein-Neckar-Straße aus und wartete auf die Bahn, diesmal in die andere Richtung. Wie ich dort stand merkte ich, dass mich so ein widerlicher Typ die ganze Zeit angafft. Der war bestimmt schon Anfang oder Mitte 20.  Die Bahn kam und ich stieg ein. Das Abteil war so gut wie leer, nur eine alte Dame und ich saßen dort. Plötzlich oeffnete sich die Tuer erneut und der Typ, der mich so angestarrt hatte betrat das Abteil. Obwohl rings umher alles frei war, setzte er sich direkt neben mich. Langsam wanderte seine linke Hand immer naeher und naeher zu mir. Ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen, was auch mehr oder weniger gut klappte. Nach einiger Zeit fragte er mich, ob ich denn eine Uhr haette. Ich schaute auf mein Handy und sagte ihm die Uhrzeit. Dann packte ich mein Handy wieder ein und hoerte weiter Musik. Wieder wanderte die Hand des Fremden in meine Richtung. Diesmal verdammt nah an meinen Arsch. Langsam fand ich das schon mehr oder weniger beangstigend, vorallem sah der Typ nichtmal gut aus. Kurze Zeit spaeter fragte er mich, ob die Bahn denn auch in Eberstadt halten wuerde. Ich meinte ''Ja.'', wollte schon wieder weiter Musik hoeren doch in dem Moment fragte mich der Unbekannte nach meinem Namen und wo ich denn wohnen wuerde. Kurz darauf kam die Frage, ob ich oft in Darmstadt waere. Ich antwortete mit einem kurzen ''Nicht wirklich.'', was gelogen war. Er fragte mich ''Wollen wir uns vielleicht naeher kennenlernen?'' Ich meinte nur ''Ich bin vergeben!'' und dann drehte er sich mit einem leisen ''Achso..'' wieder in Fahrtrichtung. Meine Guete, war ich froh. Doch das hielt nicht lange an, denn nur eine Minute spaeter ertoente wieder seine Stimme ''Bist du eigentlich vergeben?'', wollte er wissen. Ich dachte mir ''Ich hab doch gerade gesagt, dass ich vergeben bin.'' und antwortete trotzig ''Ja, bin ich.'' um das noch zu unterzeichnen, fuegte ich noch schnell ein ''Gluecklich!'' hinzu. Als ob er es immernoch nicht verstanden haette, dass ich kein Interesse an einem so schaebig gekleideten Typen habe, fragte er mich, ob er wohl meine Telefonnummer haben koennte. Ich sagte einfach nur kurz und knapp ''Nein.'' und dachte, damit haette sich das Thema fuer ihn gegessen. Falsch gedacht! Zum zweiten Mal heute schon. Er meinte ''Warum nicht?'' und ich gab zurueck ''Weil ich meine Nummer nicht einfach weitergeben.'' darauf sagte er nur ''Schade.'' und war den Rest der Fahrt still. In Eberstadt angekommen musste ich auch schon aussteigen. Welch ein Glueck. Glueck fuer mich, nicht fuer meinen Verehrer. Er ließ mich nach einer scheinbar kurzen Bedenkzeit raus und musterte mich dabei nocheinmal genau. Wie angewidert ich von ihm war.. Ich stieg aus der Bahn und - als haette ich noch nicht genug Pech gehabt - musste wieder eine viertel Stunde auf den Bus warten. Als dieser dann endlich kam, lief alles gut. Wurde ja auch Zeit, dass wieder etwas gut lief.
Zu Hause angekommen, rief ich meine Mutter an und erzaehlte ihr von dem Arzttermin und sagte noch, dass ich heute Abend nicht da bin, weil Selly und Tami ja aus dem Urlaub zurueckkommen. Anschließend rief ich Julia an und erzaehlte ihr die ganze Geschichte. Nun hatte ich schon einen Menschen gefunden, der genauso empfand wie ich. Und ich denke, ich werde auch noch weitere Personen finden, denen es dabei genauso gegangen waere.
Jetzt sitze ich hier und telefoniere immernoch mit Julia, hoere Musik und chatte nebenbei noch ein bisschen. Ach, ja und natuerlich schreibe ich diesen Eintrag, den ich hiermit beenden moechte.
Liebe Grueße und einen schoenen Tag, eure Yara.
11.10.07 14:38
 


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.Madame* / Website (11.10.07 18:34)
Hallo,
dankesehr, mein Blog fühlt sich geert

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Yara, 7zehn, 19.11.91, gluecklich vergeben, shoppen, MUSiK, telen, iCQ, H&M, Freunde, Maecces

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